Berliner Ensemble startet mit 16 Uraufführungen und mehr Vorstellungen in die neue Spielzeit
Vadim BlochBerliner Ensemble startet mit 16 Uraufführungen und mehr Vorstellungen in die neue Spielzeit
Berlins renommiertes Berliner Ensemble präsentiert eine ambitionierte neue Spielzeit
Die Kompanie wird 16 Uraufführungen auf die Bühne bringen und gleichzeitig ihr Spielplan ausweiten, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Im vergangenen Jahr stieg die Besucherzahl auf fast 230.000 – ein Plus von 40.000 gegenüber den zwölf Monaten zuvor.
Die neue Spielzeit beginnt mit Peter Handkes Der Schnee von gestern, der Schnee von morgen. Zu den Highlights zählt Ulrich Rasches Inszenierung von Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder, ein Klassiker des Ensembles. Daneben bringt Frank Castorf Klaus Manns Mephisto als Bühnenadaption des Romans auf die Bühne.
Um mehr Vorstellungen zu ermöglichen, hat das Theater sonntägliche Nachmittagstermine eingeführt. Dazu gehört auch eine Gesprächsreihe mit prominenten Gästen wie Robert Habeck. Budgetzwänge zwingen das Ensemble zudem zu neuen Lösungen: Schlussproben dienen nun gleichzeitig als öffentliche Generalproben und Previews. Kleinere Produktionen füllen Lücken im Spielplan.
Regisseurin Fritzi Wartenberg widmet sich in Sorry, kein Foto für dich der Welt der Model-Castingshows. Das erweiterte Programm unterstreicht die Rolle des Berliner Ensembles in der lebendigen Kulturlandschaft der Hauptstadt – ein Magnet für Touristen und Einheimische gleichermaßen.
Mit einer Mischung aus klassischen Werken und frischen Adaptionen setzt das Berliner Ensemble in der neuen Spielzeit auf Vielfalt. Durch mehr Vorstellungen und öffentliche Proben will das Haus die steigenden Zuschauerzahlen halten. Die 16 Uraufführungen kündigen ein ereignisreiches Jahr für eines der bedeutendsten Theater Deutschlands an.






