06 May 2026, 02:36

Berliner fordern dreistellige Steuersenkungen für spürbare Entlastung

Eine Liniengrafik, die das reale mediane persönliche Einkommen in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Berliner fordern dreistellige Steuersenkungen für spürbare Entlastung

Eine neue Umfrage des Instituts Forsa zeigt: Berlinerinnen und Berliner nehmen Steuersenkungen erst ab einer bestimmten Höhe wahr. Die Mehrheit der Befragten gab an, dass eine monatliche Entlastung im dreistelligen Bereich spürbar sein müsste, um einen spürbaren Effekt zu haben. Die Ergebnisse basieren auf Interviews mit 1.002 Personen, die zwischen dem 30. April und dem 4. Mai durchgeführt wurden.

Den Daten zufolge würden 38 Prozent der Teilnehmer eine Steuersenkung erst ab mindestens 100 Euro pro Monat als bedeutend empfinden. Nur 5 Prozent hielten 50 Euro für ausreichend, um einen Unterschied zu merken. Gleichzeitig setzten 31 Prozent die Messlatte noch höher an – bei 250 Euro oder mehr.

Die Unterstützung für größere Steuerentlastungen variierte je nach politischer Ausrichtung. Eine Mehrheit der Wähler von CDU/CSU, SPD und Grünen war der Meinung, dass 100 Euro monatlich spürbar wären. Dagegen erklärten vier von zehn AfD-Anhängern, sie würden eine Entlastung erst bei Senkungen von über 250 Euro wahrnehmen.

Die Umfrage ergab zudem kaum Unterschiede zwischen den Meinungen in Ost- und Westdeutschland. Auch zwischen verschiedenen Einkommensgruppen blieben die Antworten weitgehend einheitlich.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass viele Berliner erst bei deutlichen Steuersenkungen einen echten Effekt spüren. Da 19 Prozent auf eine Entlastung von über 250 Euro bestehen, unterstreichen die Daten den Wunsch nach spürbaren finanziellen Veränderungen. Die Umfrage spiegelt dabei einen breiten Konsens wider – über Regionen und Einkommensgruppen hinweg.

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