30 June 2026, 04:21

Chaos beim Fusion-Festival: Brände, Drogenrazzien und Polizeigewalt

Fusion Festival: Anklagen und Drogenbeschlagnahmungen nach Kontrollen

Chaos beim Fusion-Festival: Brände, Drogenrazzien und Polizeigewalt

Fusion-Festival bei Neustrelitz: Schwere Störungen und großer Polizeieinsatz

Das diesjährige Fusion-Festival in der Nähe von Neustrelitz war von massiven Behinderungen und einem starken Polizeiaufgebot geprägt. Rund 65.000 Besucher nahmen an der Veranstaltung teil, die nach mehreren Bränden vorübergehend unterbrochen werden musste. Aus Vorsichtsgründen wurden alle Gäste auf einen nahegelegenen Flugplatz evakuiert.

Die Behörden führten während des Festivals umfangreiche Verkehrskontrollen und stichprobenartige Überprüfungen durch. Die Polizei registrierte 48 Fälle von Fahrern unter Drogeneinfluss. Zudem leiteten Zollbeamte 24 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz ein.

DrogenDelikte führten zu acht Strafanzeigen wegen Besitzes oder Handels. Beschlagnahmt wurden unter anderem Ecstasy-Tabletten, Kokain und Amphetamine. Bei einer Person stellte sich zusätzlich heraus, dass sie sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufhielt.

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Auch Vandalismus gab es: Mehrere Personen sollen eine mobile Polizeistation mit Graffiti besprüht haben, wobei ein Schaden von etwa 500 Euro entstand. Ein Beamter, der die Tat filmen wollte, wurde angegriffen und erlitt leichte Verletzungen.

Rund 70 Bundespolizisten waren am Bahnhof Neustrelitz im Einsatz. Bei ihren Kontrollen dokumentierten sie zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsverstoß.

Das Festival wird 2027 pausieren und soll 2028 zurückkehren. Die Unterbrechung folgt auf eine Reihe von Sicherheits- und Ordnungsproblemen während der diesjährigen Ausgabe. Die Behörden werten die Vorfälle und ihre Reaktionen weiterhin aus.

Quelle