Obermayr stoppt Baupläne am Fichteplatz – Bierstadts Herz bleibt unangetastet
Nurten HarloffObermayr stoppt Baupläne am Fichteplatz – Bierstadts Herz bleibt unangetastet
Dr. Gerhard Obermayr, Wiesbadens Stadtratpräsident, stand im Mittelpunkt des Fassanstichs am Fichteplatz. Das Fest feierte die Identität Bierstadts und brachte Anwohner aus dem gesamten Viertel zusammen. In seiner Rede betonte Obermayr den Stolz auf die Gemeinschaft und eine klare Haltung gegen städtische Bauvorhaben.
Das Ereignis lockte nicht nur Bierstadter an, sondern auch Besucher aus Auringen, Kloppenheim und Dotzheim, die herzlich empfangen wurden. Obermayr, ein gebürtiger Bierstadter, sprach mit großer Verbundenheit über seine Wurzeln und das starke Zugehörigkeitsgefühl in dem Stadtteil. Er erinnerte sich an Kindheitserinnerungen und erwähnte sogar Silke, eine Einheimische, die nach Fehmarn aufbricht – ein Beispiel für seine tiefe Verbindung zum Ort.
Auf der Bühne wurde er von prominenten Persönlichkeiten begleitet, darunter Dr. Patricia Becher, Leiterin des Stadtamts, Bezirksvorsteher Rainer Volland sowie lokale Vertreterinnen wie Jasmin I. (die "Bembel-Fee") und Viktoria I. (die "Nauroder Blumenkönigin"). Auch die Bierstadt-Mädels bereicherten die Feierlichkeiten mit ihrem Auftritt.
Doch die Stimmung änderte sich, als Obermayr verkündete, dass die Baupläne für den Fichteplatz gestoppt werden müssten. Seine Worte lösten begeisterten Applaus aus. Er unterstrich, dass der Platz für die Bewohner kein bloßes Bauland sei, sondern das lebendige Herz Bierstadts – laut, herzlich und stolz unabhängig. Zum Abschluss wiederholte er den Spruch "Mir san mir", um den Gemeinschaftsgeist zu bekräftigen.
Aus dem Fassanstich am Fichteplatz wurde mehr als ein Fest – er entwickelte sich zu einem öffentlichen Bekenntnis für den Charakter Bierstadts. Obermayrs Worte und die Reaktion der Menge signalisierten deutlichen Widerstand gegen Veränderungen im Viertel. Die Veranstaltung unterstrich, dass der Platz ein Symbol für Zusammenhalt und Eigenständigkeit des Stadtteils bleibt.






