Uniper setzt auf Windkraft: Langfristiger PPA mit Wolfenbüttel unterzeichnet
Ivanka BlümelUniper setzt auf Windkraft: Langfristiger PPA mit Wolfenbüttel unterzeichnet
Uniper schließt langfristigen Stromabnahmevertrag für Onshore-Windenergie mit Stadtwerke Wolfenbüttel
Uniper hat einen langfristigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) für Windenergie an Land mit den Stadtwerken Wolfenbüttel unterzeichnet. Der Deal markiert einen weiteren Schritt des Unternehmens hin zu einer nachhaltigen Stromerzeugung. Seit Januar sind die Uniper-Aktien um fast 15 Prozent gestiegen – ein Zeichen für das Vertrauen der Anleger in die strategische Ausrichtung des Konzerns.
Im Rahmen der Vereinbarung wird Uniper Strom aus einem Windpark in Niedersachsen liefern. Die Anlage mit sechs Turbinen soll jährlich rund 9 Gigawattstunden für den regionalen Versorger erzeugen. Das Projekt passt zu Unipers umfassender Neuausrichtung auf erneuerbare Energien.
Die Aktie schloss am Freitag bei 38,60 Euro und liegt damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro. Dennoch steht der Relative-Stärke-Index (RSI) bei 53,8, was auf eine moderate Marktstimmung hindeutet. Gleichzeitig belasten steigende Ölpreise und 15-Jahres-Höchststände bei den Renditen deutscher zehnjähriger Staatsanleihen die Energiewirtschaft.
Obwohl der Wettbewerb im Bereich Erneuerbare zunimmt, festigt Unipers jüngster Deal seine Position bei der Onshore-Windkraft. Niedersachsen bleibt eine Schlüsseregion für die Expansion des Unternehmens, und weitere Projekte dürften folgen.
Der PPA mit den Stadtwerken Wolfenbüttel sichert Uniper stabile Einnahmen aus seinen Windkraftaktivitäten. Zudem unterstützt er den Ausstieg des Konzerns aus fossilen Brennstoffen. Da die Aktie seit Jahresbeginn zugelegt hat, scheint die langfristige Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens bei den Anlegern auf Zustimmung zu stoßen.






