19 March 2026, 16:42

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze sorgt mit Kaulitz-Video für Eklat

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon und scheint die Genehmigung eines Gesetzes zur Internet-Sperre durch die Regierung zu kommentieren.

Staatskanzlei gibt Fehler in CDU-Video mit Schulze zu - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze sorgt mit Kaulitz-Video für Eklat

Ein Video mit Sachsens-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze sorgt für Aufsehen, nachdem es auf dem Instagram-Account der CDU des Bundeslandes veröffentlicht wurde. Ursprünglich für offizielle Regierungsplattformen bestimmt, zeigt der Clip Schulze, wie er den Kaulitz-Zwillingen für deren TV-Show Unterkunftstipps gibt. Mittlerweile haben Beamte Fehler bei der Handhabung des Materials eingeräumt.

Das Video war mit dem Ziel gedreht worden, Sachsen-Anhalt über staatliche Kanäle zu bewerben. Nach den Aufnahmen wurde das Rohmaterial an die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) zur Bearbeitung weitergegeben. Die fertige Version soll jedoch laut Berichten nicht den Erwartungen entsprochen haben.

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Statt das Material zu verwerfen, übergab die Regierungssprecherin Tanja Andrys das ungeschnittene Filmmaterial an eine Agentur, die für die Landes-CDU arbeitet. Der Clip landete schließlich auf dem Instagram-Account der Partei in Sachsen-Anhalt – eine Vermischung von staatlicher und parteilicher Kommunikation.

Kritik ließ nicht lange auf sich warten: Mitarbeiter der Staatskanzlei äußerten Bedenken wegen des Mangels an Neutralität. Die Regierung hat den Fehler inzwischen eingeräumt und zugegeben, dass die notwendige Trennung zwischen staatlichen und parteilichen Kanälen nicht gewahrt wurde. Andrys bestätigte, dass nun Maßnahmen ergriffen wurden, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden.

Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen, staatliche und parteiliche Kommunikation klar voneinander abzugrenzen. Die Staatskanzlei bedauerte die Verwechslung und kündigte strengere Kontrollen an. Weitere Details zu früheren Bemühungen, solche Überschneidungen zu verhindern, wurden nicht genannt.

Quelle